Manchmal machen sich Menschen auf, um Grenzen zu überschreiten. Die Schöpfer des Bella Vita gehören zweifellos dazu. Wie definiert man die Steigerung von Luxuskaufhaus? Die Menschen in Taipei würden wohl mit „Bella Vita!“ antworten. Sie würden damit nicht falsch liegen.

Alles, was Freude macht und dann noch mehr

Die Erbauer des Einkaufszentrums dürften die Redensart „Der Kunde ist König“ sehr wörtlich genommen haben: das Bella Vita ist ein Palast! Tatsächlich ist das Gebäude bereits von außen so schön, dass man gar nicht reingehen möchte. Tut man es doch, erblickt man Säulen, Springbrunnen, Bögen und Palmen. Die römischen Kaiser hätten sich hier wohlgefühlt. Bestimmt hätten sie es auch zu schätzen gewusst, dass im Bella Vita neben Luxusmode auch Lamborghinis verkauft werden. Ganz zu schweigen von der Austernbar.

Die angebotenen Marken lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: luxuriös und äußerst luxuriös. Wo manche Einkaufstempel ihr Sortiment mit erschwinglichen Marken auflockern, geht das Bella Vita den umgekehrten Weg. Wer hier den Juwelier fragt, ob er auch andere Preisklassen bieten kann, wird lächelnd zu Schmuck geleitet, der einer Königin würdig wäre. So sind es auch Marken wie Giorgio Armani, die im Bella Vita ihren natürlichen Lebensraum finden.

Förderung der Künste und edle Speisen

Dass die Betreiber nicht nur die Superstars ihrer Szene zu würdigen wissen, zeigt die Kunstgalerie. Hier werden Werke von Künstlern ausgestellt, die (noch) keinen Legendenstatus besitzen. Wobei die Unterstützung durch das Haus dies schnell ändern kann. Anspruchsvolle Gaumen finden im Bella Vita einen 3 Stockwerke umfassenden Restaurantbereich. Neben der französischen und japanischen Küche wird hier auch hawaianische Kochkunst zelebriert. Die römischen Kaiser wären vor Neid erblasst.