Wollte man alle Shoppingmöglichkeiten in Tokyo zusammenzählen, käme man auf eine beachtliche Summe. Auch im Tokyoter Viertel Omotesando Hills hat der Luxus einen Standort. Wann immer neue Stadtviertel entwickelt werden, verfolgen sie das Prinzip, eine eigenständige Stadt inmitten der boomenden Millionenmetropole zu erreichten. Der Erbauer von Roppongi Hills beendete den Bau von Omotesando Hills zwei Jahre nach der Eröffnung von Roppongi Hills. Omotesando Hills ist moderater im Format, dafür aber internationaler.

Omotesando Hills: Die angesagte Shoppingmeile

Auf der Omotesando Dori Street versammeln sich neben den weltbekannten Designerlabels auch weniger bekannte Namen. Genau das macht den angesagten Aoyama District so interessant. Hier trifft man auf die aufstrebenden Designerlabel aus aller Welt, deren Name schon bald klangvoll sein wird. Auch dieser riesige Shoppingkomplex liegt in Zentral-Tokyo. Die historische, von Bäumen gesäumte Omodesando Avenue ist mit 250 Shoppingmetern die Shoppingmeile schlechthin. Mit ihren 130 ausgesuchten Läden wird sie auch als „Tokyo’s Champs-Élysées“ bezeichnet.

Shoppingwahn nach internationalen Vorbild

Dieser moderne Shopping-Komplex hat international keinen so großen Namen wie mancher andere. Dennoch standen viele Touristen bei seiner Eröffnung stundenlang Schlange. Echte Shoppingfans mieteten sich in einem der nahe gelegenen Hotels gleich eine ganze Woche ein, um die Shoppingmöglichkeiten auf Tokyo’s Champs-Élysées zu erkunden. Das Klicken der Smartphone-Kameras ist allgegenwärtig. Die hier verweilenden Käufer sind erlebnishungrig. Sie möchten Erinnerungen schaffen. Zwölf Stockwerke, einige davon unter der Erde, gilt es zu bewältigen. Von der japanischen Kultur ist hier nur wenig zu spüren. Die Orientierung an Mode-Metropolen wie Paris oder New York ist offensichtlich.